Der Saftverkostung

La dégustation de jus

In Frankreich sind Verkostungen sehr beliebte und weit verbreitete Aktivitäten. Sie bestehen meist aus Weinen, Bieren oder Spirituosen, oft ergänzt durch Käse oder Wurstwaren. Doch in diesen Fällen werden Nicht-Alkoholtrinker oft zu sehr vergessen, und es hat sich vor Kurzem eine Wunderlösung herauskristallisiert: Saftverkostungen. In diesem Artikel erzählen wir Ihnen alles über diese Aktivitäten und ihre Geheimnisse.

Wie verkostet man einen Saft richtig?

Zunächst ist es wichtig, den Unterschied zwischen Saft und Nektar zu kennen. Ein Nektar wird aus Fruchtfleisch oder Fruchtpüree hergestellt, das zuvor getrocknet wurde, während Saft direkt aus gepressten Früchten gewonnen wird.

Zum Start beginnt eine gute Verkostung immer mit einer guten Vorbereitung. Es ist wichtig, dass Ihre Säfte und Nektare die richtige Temperatur haben. Für traditionelle Säfte und Nektare empfehlen wir, sie vor der Verkostung im Kühlschrank zu lagern, damit sie bei etwa 10° genossen werden können.

Dann nehmen Sie am besten Stielgläser, vorzugsweise recht breit, damit die Säfte und Nektare atmen können und die Aromen sich entfalten. Es ist wichtig, ein Gefäß zu haben, das zum Getränketyp passt, um das Beste aus jedem Saft und Nektar herauszuholen.

Jetzt kann die Verkostung beginnen. Nehmen Sie die Flaschen aus dem Kühlschrank und schütteln Sie die Flasche vorsichtig, um das Fruchtfleisch und die Aromen zu vermischen. Die richtige Verkostung gliedert sich in 3 Teile: das Sehen, das Riechen und das Schmecken.

Es ist wichtig, den Saft genau zu beobachten. Scheuen Sie sich nicht, ihn genau anzuschauen, das liefert viele Informationen. Achten Sie auf jedes Detail, beginnen Sie mit der Farbe, die Ihnen möglicherweise einen Hinweis darauf gibt, welche Fruchtart für die Herstellung dieses Safts verwendet wurde. Schauen Sie, ob es ein Nektar oder ein Saft ist – das erkennt man an der Dicke der Flüssigkeit: ist sie flüssig, handelt es sich um Saft, sonst um Nektar. Achtung, das Sehen kann auch die Geschmackswahrnehmung täuschen: Wenn man die Farbe des Safts sieht, erwartet man einen bestimmten Fruchtgeschmack und kann sich irren. Deshalb sind Blindverkostungen manchmal hilfreich.

Als Nächstes sollten Sie den Saft riechen. Es ist sehr wichtig, die Aromen gut in Ihre Nase eindringen zu lassen, um Ihre Sinne zu wecken und auf den Geschmack vorzubereiten. Scheuen Sie sich nicht, den Saft oder Nektar im Glas leicht zu schwenken, ähnlich wie bei Wein, damit er seine Aromen freisetzt – das verbessert die Verkostung.

Jetzt kommt der beste Teil, das Verkosten. Nehmen Sie kleine Schlucke, um den Geschmack gut analysieren zu können. Scheuen Sie sich nicht, den Saft im Mund zu behalten und zu belüften, um die Aromen gut zu entfalten und einzufangen. Versuchen Sie, die oder die Früchte zu identifizieren, die bei der Herstellung dieses Safts verwendet wurden, um ihn in vollem Umfang zu genießen.

Eine gute Verkostung vorbereiten

1 - Mindestens ein wenig Kenner sein

Natürlich muss man, um eine Verkostung zu organisieren, zumindest ein wenig Ahnung vom Thema haben oder neugierig darauf sein. Am besten informiert man sich und übt allein, um alle Besonderheiten und schwierigen Aspekte der Saftverkostungen zu erkennen und Fragen bestmöglich beantworten zu können.

2 - Eine schöne Auswahl treffen

Sie können sich auf ein bestimmtes Thema konzentrieren, zum Beispiel: Säfte aus verschiedenen Tomatensorten, Säfte aus in Frankreich angebauten Früchten oder im Gegenteil aus dem Ausland. Für jeden Geschmack ist etwas dabei. Die Anzahl hängt von verschiedenen Kriterien ab: Dauer und Teilnehmerzahl, das Budget für die Verkostung ... Aber im Gegensatz zu Wein oder anderen alkoholischen Getränken gibt es keine Konsumgrenze wegen Fahrens – es ist Open Bar!

3 - Werkzeuge und Tipps bereitstellen

Ihre Gäste sind da, um zu lernen, daher ist es interessant, sie nach ihrer Meinung und ihren Eindrücken zu fragen und ihnen zu helfen, ihre Gedanken in Worte zu fassen. Sie sollten ihnen auch den Unterschied zwischen den verschiedenen Saft- und Nektararten während der Verkostung zeigen. Sie können ihnen auch Ideen für Speisen- & Saftkombinationen geben.

4 - Eine Geschichte erzählen

Es ist interessant, die Geschichte des Safts oder Nektars zu erzählen. Über den Hersteller, die angebauten Früchte, woher er kommt ... Das fügt ein kleines Storytelling hinzu und ist informativ für Ihre Gäste – ein guter Einstieg in die Verkostung.

Die Verkostungen bei Domaine du Goût

Bei Domaine du Goût bieten wir verschiedene Verkostungen von Weinen, Bieren und Spirituosen an. Aber auch eine alkoholfreie Alternative mit Säften des Handwerkers Patrick Font, kombiniert mit herzhaften Keksen von der Atelier Sarrasin. Bevor Sie also als Veranstalter starten, probieren Sie unsere Verkostungen!

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